Geflügelgerichte der Rezept Tipp

Geflügel, werden alle für den menschlichen Verzehr geeigneten Vogelarten bezeichnet. Es ist jedoch zwischen domestiziertem und wildem Geflügel zu unterscheiden.

Hähnchen, Pute, Ente, Gans und Truthahn sind die gängigsten Geflügelarten. Sie gehören zu den Arten, die der Mensch seit Jahrhunderten als Nutztiere hält. Eher selten wird Wildgeflügel wie Fasan oder Rebhuhn zubereitet und verzehrt.

Wie wird Geflügel gegart? 
In der Regel wird Geflügel gekocht, gebraten, gegrillt oder, wie die Weihnachtsgans, im Ofen gegart. Gängige Alternativen sind Schmoren und Dünsten. Die Zubereitungsart hängt vom jeweiligen Gericht ab.

Welches Ergebnis bringt die jeweilige Zubereitungsart? 
Grillen ist ideal für Ente und Gans. Beide gehören zur Gattung der Wasservögel. Diese Arten haben einen hohen Fettanteil. Auf dem Rost kann das Fett ungehindert abtropfen. Allgemein ist Grillen die einfachste und schnellste Lösung zum Garen von Geflügel. Es wird empfohlen, das Grillgut auf einem Spieß zu garen.

Durch Braten erhält das Fleisch eine knusprige Kruste, während der Kern saftig bleibt. Stücke von Hähnchen oder Pute lassen sich mit Wasser und Gemüse zu einer Suppe verarbeiten. Dünsten und Schmoren halten das Geflügelfleisch innen und außen saftig. 

Worauf muss bei Geflügelgerichten besonders geachtet werden? 

Geflügelprodukten bieten einen guten Nährboden für Keime und Salmonellen. Hygiene steht daher an erster Stelle beim Verarbeiten von Geflügel. Das Fleisch wird in der Regel abgewaschen, bevor es weiter zubereitet wird. Um eine Salmonellen-Infektion zu vermeiden, müssen alle benutzten Küchenartikel und Oberflächen vor Wiederverwendung gereinigt werden. Geflügel wird nie offen gelagert. Bei Lagerung ist auf die Temperatur zu achten. Frischgeflügel sollte zwischen 0 °C und +4 °C gelagert werden.

Geflügelgericht Rezept
Deftige Zubereitung – Western Hähnchen

Western Hühnchen für zwei Portionen:
300 g Hähnchenbrust 
1 Pck Soja-Cuisine
3 EL Pesto alla Calabrese
5 EL Sojasauce
1 EL Worcestersauce
1 EL Ahornsirup
1 EL Brathähnchengewürz
Salz und Pfeffer
Grillpfanne mit Deckel

Für die Marinade werden Ahornsirup, Worcester- und Sojasauce, sowie das Brathänchengewürz vermengt. Das Fleisch wird gewaschen und trocken getupft. Die Stücke werden für ca. eine Stunde eingelegt. Zum Garen wird die Pfanne auf 120 °C vorgeheizt. Das Fleisch wird in die Pfanne gegeben und die Marinade aufbewahrt.

Beide Seiten der Filets werden gebraten, bis sich der charakteristische Grillabdruck zeigt. Mit der restlichen Marinade und der Soja-Cuisine wird das Fleisch abgelöscht. Das Pesto wird hinzugefügt und kurz aufgekocht. Die Hitze wird auf 100 °C vermindert. Unter dem Deckel wird das Western Hühnchen noch zehn Minuten geschmort. Als Beilage passen Reis oder Bratkartoffeln.